Agiles Projektmanagement - Ausbildung & Consulting

Sie möchten in Ihrer Organisation besser, schneller und innovativer sein? Sie haben das Gefühl, in Zeiten der Industrie 4.0 mit Ihrem jetzigen Projektmanagement nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein? Wir sagen Ihnen mit der nötigen Praxiserfahrung aus tatsächlich agilem Arbeiten und aus unserem Berater(er)leben, ob agiles Projektmanagement für Ihr Unternehmen tatsächlich die Lösung sein kann. Passen Ihren Strukturen und Ihre Unternehmenskulturen zu den Werten der agilen Welt?

  • Verlässlichkeit
  • Verbindlichkeit
  • Fokussierung des Projekts auf den Mehrwert für den Auftraggeber
  • Kommunikation
  • Transparenz
  • Lernen aus Fehlern

Bereits das klassische Projektmanagement setzt auf diese Werte. Leider sind sie im Laufe der Jahre oft zum Opfer der operativen Wirklichkeit geworden. Das agile Projektmanagement stellt diese Werte wieder zentral in den Mittelpunkt des Geschehens. Dazu gehört der Aufbau des agilen Verständnisses und auch das Verstehen von konkreten Formen wie Scrum. Wenn sich Ihre Organisation gerade auf der Reise der agilen Transition befindet, empfehlen wir die Begleitung Ihrer agilen Teams durch einen Agilen Coach. Er unterstütz den Change Prozess mit Expertise und Kompetenz.

Sind Sie bereit für diesen Schritt? Bei einem unverbindlichen Gespräche beraten wir Sie ausführlich.

SCRUM Zyklus - die agile Welt

  • Im Sprint planning 1 definiert der Product Owner die im Product Backlog (Liste von Anforderungen an das zu entwickelnde Produkt) geordneten Items dem Development Team. Der Product Owner und das Team einigen sich auf die in den User Storys formulierten Anforderungen. Nur wenn alle darin definierten Kriterien erfüllt sind, gilt der Sprint als erfolgreich abgeschlossen.

    Der Product Owner entscheidet über die Reihenfolge der Tasks. Das Team entscheidet, wie viele Einträge im nächsten Sprint umgesetzt werden.

     

  • In den User Storys beschreibt der Product Owner die Wünsche und Anforderungen der Stakeholder aus deren Sicht. Sie werden so präzise wie nötig und einfach wie möglich formuliert. Jeder sollte ohne weitere Erklärung die Story der Anforderung an das Produkt verstehen können. Sie sind ein wichtiges Werkzeug, um agile Projekte inhaltlich zu steuern.

  • Im Sprint Planning legen Product Owner und Development Team die nächsten Umsetzungsschritte fest. Dazu präsentiert der Product Owner die geordneten Einträge aus dem Product Backlog. Das Team schätzt, welches Volumen (Items) realistisch im folgenden Sprint umgesetzt werden kann. Gemeinsam werden die entsprechenden Fertigstellungskriterien (Definition of Done) festschreiben.

  • Der Product Owner vertritt die Interessen der Stakeholder und trägt die wirtschaftliche Verantwortung. Er gibt die Eigenschaften, Funktionalitäten, Leistungsmerkmale vor (Product Backlog) und definiert die Prioritäten in den einzelnen Sprints. Er ist für für den Erfolg des Projekts verantwortlich und arbeitet eng mit dem Projektteam zusammen.

    Wichtig: Der Product Owner lebt mit seinen Kompetenzen! Er muss alle wichtigen strategischen Entscheidungen schnell und kompetent treffen können / dürfen.

  • Das Daily SCRUM bezeichnet das tägliche Kurzmeeting (max 15 Minuten) des Teams. Es dient zum Austausch und zur Tagesplanung. Jedes Teammitglied beantwortet kurz drei Fragen:

    Welche Jobs habe ich seit dem letzten Daily erledigt?
    Welche Jobs erledige ich bis zum nächsten Daily?
    Gab es Hindernisse, brauche ich Support?

  • Am Ende eines jeden Sprints geht es um Optimierung: In der Retrospektive überprüft das Team gemeinsam mit dem SCRUM Master und dem Product Owner den bisherigen Workflow, und sucht nach Verbesserungsmöglichkeiten (Effizienz und Effektivität). Erst dann geht es in den nächsten Sprint.

  • Das Review steht am Ende eines jeden Sprints. Das Development Team präsentiert hier dem Produkt Owner (und ggf. den Stakeholder) die Ergebnisse des Sprints, sprich die vorab festgelegten Einträge aus dem Backlog. Gemeinsam wird überprüft, ob die Leistungen dem "Definition of Done" entsprechen und ob sich Anpassungen am Product Backlog ergeben. 

  • Die festgelegten Anforderung aus dem Product Backlog werden zu Beginn des Sprints vom Team in einzelne Aufgaben (Tasks) zerlegt. Dies ergeben das Sprint Backlog, aus dem sich jedes Teammitglied selbst "bedient". Wenn alle Tasks als "Done" markiert sind, sollte damit auch der "Definition of Done" erreicht sein. 

  • Der SCRUM Master steht dem Team als Coach, Organisator, Moderator und Vermittler zur Seite. Er stellt die benötigten Ressourcen zur Verfügung und beseitigt etwaige Hindernisse. Das erfordert vor allem eine hohe Sozialkompetenz und Verhandlungsgeschick. Weitere Aufgabe: Er sorgt dafür, dass die Werte des agilen Projektmanagements gelebt werden. 

    Wichtig: Der SCRUM Master ist kein agiler Projektleiter! Er ist dem Team nicht übergeordnet. 

  • Das Development Team ist für die Umsetzung der einzelnen Tanks zuständig. Es agiert autonom und entscheidet alleine, wie viel im Sprint abgearbeitet werden soll. Die Arbeit wird selbst organisiert. Ein Team sollte nicht größer als 6 bis 9 Personen sein, da ansonsten die notwendige Kommunikation zu aufwändig wird und sich Teilteams bilden. 

    Wichtig: Der Erfolg hängt von der Zusammenstellung des Teams ab (Cross Skilling). Es müssen alle notwendigen (fachlichen) Kompetenzen vorhanden sein, um die Aufgaben zu erfüllen. Es gilt: Je vertrauter das Team desto produktiver die Zusammenarbeit.

SCRUM aktiv erleben

In unseren Trainings tauchen wir detailliert und praxisfokussiert in die agile Welt ein. Wir begleiten Sie auf dem Weg zur Zertifizierung nach Scrum.org zum Professional SCRUM Master. Unser Training bereitet Sie auf eine reale Prüfungssituation vor.

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